Rasierseife

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Rasierseife für Männer ist beliebter denn je

Rasierseife gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert. In den letzten Jahrzehnten wurde sie vom Rasierschaum aus der Dose verdrängt, der einfach nur aufgesprüht wird. In den letzten Jahren feierte sie jedoch ihr Comeback, mit dem Aufkommen verschiedener Barttrends und einem immer stärkeren Fokus auf Bartpflegeprodukte für Männer.

Was genau ist Rasierseife?

Rasierseife ist keine Seife, wie sie zum Waschen von Händen oder des Körpers genutzt wird. Es handelt sich um eine Art Creme, die mit einem Rasierpinsel schaumig geschlagen wird. Das Ziel ist, dass die aufgeschäumte Rasierseife die Barthaare aufrichtet und einweicht, sodass sie besonders schonend und gründlich entfernt werden können.

Aufgrund ihres feinporigen Schaums ist Rasierseife in Sachen Rasurergebnis und -erlebnis die bessere Wahl als Rasierschaum und viele Männer wollen nichts anderes mehr, sobald sie Rasierseife einmal ausprobiert haben.

Auch hält Rasierseife deutlich länger als eine Flasche Rasierschaum. Das ist nicht nur kostengünstiger, es wird außerdem weniger Müll produziert, was Rasierseife für Männer zum nachhaltigeren Produkt macht.

In welcher Form kannst du Rasierseife kaufen?

Rasierseife für Männer gibt es in verschiedenen Formen zu kaufen:

  • Harte Rasierseife: Bei harter Rasierseife handelt es sich um ein festes Stück Seife, die optisch an Hand- bzw. Körperseife erinnert. Für die Rasur wird der Pinsel direkt auf der Seife gerieben, wodurch sich der Schaum bildet. Harte Rasierseife hält besonders lange und muss daher selten nachgekauft werden.
  • Weiche Rasierseife: Sie erinnert an Creme und wird in Dosen und Tiegeln angeboten. Sie kann direkt im Tiegel aufgeschlagen werden und bildet einen anderen Schaum als die harte Rasierseife.
  • Rasiercreme: Sie wird aus einer Tube direkt auf die Haut aufgetragen und ist besonders bei trockener Haut gut geeignet, da diese im Vergleich zur Schaumrasur geschont wird.
  • Rasierstift: Dabei handelt es sich um eine Variante der harten Rasiercreme, die in Stiftform direkt auf die Haut aufgetragen und dort dann aufgeschäumt werden kann.

Rasierseife aufschäumen: So geht‘s

Wenn du das erste Mal versuchst, Rasierseife aufzuschäumen, kann es sein, dass es dir noch nicht gelingt. Die richtige Wassermenge ist entscheidend für die Schaumkonsistenz und auch die Art, wie du den Pinsel auf der Seife bewegst, definiert den Schaum.

Nutzt du zu viel Seife, wird der Schaum dadurch nicht cremiger, sondern seifiger. Du solltest nochmal mit etwas Wasser verdünnen. Ist der Schaum zu dünnflüssig, gib noch etwas Seife hinzu, um die Konsistenz zu verdicken.

Den Pinsel solltest du nicht bloß auf der Seife kreisen, sondern nach vorne und zurückstreichen, im Kreis bewegen und immer wieder auf der Seife hin- und herreiben. Durch die verschiedenen Bewegungen mischt sich Sauerstoff unter dein Seifen-Wasser-Gemisch, wodurch es erst so richtig schön schaumig wird.

Du kannst das Wasser erwärmen, wodurch sich auch die Rasierseife und somit der Schaum leicht erwärmt. Mit diesem angewärmten Schaum öffnen sich deine Poren noch besser und die Barthaare lassen sich noch gründlicher entfernen.

Rasierseife aufschäumen klappt nicht? Dann übe mit Rasiercreme

Wenn du das Gefühl hast, mit Rasierseife zunächst nicht so gut zurechtzukommen, kannst du erst mit Rasiercreme üben. Sie ist in der Konsistenz etwas einfacher zu handhaben und lässt sich entweder direkt im Gesicht mit einem Pinsel aufschäumen oder in einer Schale. Darin kannst du auch die typischen Pinselbewegungen üben, mit denen du eine richtig schöne Schaumkonsistenz hinbekommst.

Keine Sorge, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Mit der Zeit wird es immer leichter und schon bald willst du dich auf keine andere Art und Weise mehr rasieren wollen, als mit einem hochwertigen Pinsel und einer wohlduftenden, pflegenden Rasiercreme, die für den perfekten Schaum sorgt.