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Trockene Haut: Ursachen & was du dagegen tun kannst

Trockene Haut kann als extrem störend empfunden werden und sich negativ auf dein Wohlbefinden im Alltag auswirken. Umso wichtiger ist es, dass du trockene Hautpartien richtig pflegst und deiner Haut fehlende Feuchtigkeit und Lipide zuführst. Wir zeigen dir, an welchen Anzeichen du trockene Haut erkennst, welche Ursachen es gibt, wie du deine trockene Haut richtig pflegst und welches Make-up du am besten verwendest, um zu jeder Jahreszeit und in jedem Alter durch einen strahlend frischen Teint zu glänzen.

31. August 2023

Anzeichen trockener Haut erkennen

Trockene, schlecht genährte Haut kann ihre Barrierefunktion nicht mehr erfüllen. Erste Anzeichen trockener Haut sind ein unangenehmes Spannungsgefühl im Gesicht und an anderen Körperpartien - oft begleitet von leichtem bis starkem Juckreiz oder einem Brennen auf der Haut. Die Hautoberfläche fühlt sich rau an, neigt zur Schuppenbildung oder kann optisch der Haut von Schlangen ähneln.

Kleine Risse und mangelnde Elastizität können zu Unregelmäßigkeiten auf der Hautoberfläche und schmerzhaften Entzündungen - bis hin zu Ekzemen - führen. Dermatologen bezeichnen den Hauttyp "trockene Haut" als Xerosis und unterscheiden folgende Abstufungen:

  • Trockene bzw. dehydrierte Haut: oft temporärer Zustand, begleitet von Spannungsgefühlen und Neigung zu leichter Schuppenbildung
  • Sehr trockene Haut: deutlich ausgeprägte Spannungsgefühle, begleitet von starker Schuppenbildung und dem Auftreten kleiner Risse im Hautbild
  • Prä-atopische Xerosis: Auftreten trockener Hautstellen, die sich optisch deutlich sichtbar durch Hautirritationen abheben und spürbar rau anfühlen

Ursachen für trockene Haut

Die Ursachen für trockene Haut sind vielfältig. Äußere Einflüsse - wie starke UV-Strahlung der Sonne, kalte, trockene Luft, zu häufiges Waschen oder die Verwendung aggressiver Seifen und Duschgels - können zur Austrocknung der Haut führen. Sportliche Menschen duschen besonders häufig und neigen daher zu trockener Haut. Auch das Schwimmen in Salz- und Chlorwasser zählt zu den Aktivitäten, die das Austrocknen der Haut begünstigen.

Bei einigen Menschen ist trockene Haut genetisch bedingt. Andere entwickeln mit zunehmenden Alter eine Neigung zu trockener Haut - bedingt durch eine verminderte Funktionalität der Schweiß- und Talgdrüsen sowie eine geringere Zellerneuerungsrate. Es ist Teil eines natürlichen Prozesses, dass die Hornschicht der Haut im Alter dicker und die Epidermis dünner wird.

Auch hormonelle Umstellungen sowie übermäßiger Stress können zu trockener Haut führen - vielfach begleitet von ständigem Juckreiz, der an den Nerven zerrt sowie die Schlafqualität und Konzentrationsfähigkeit negativ beeinflussen kann.

Kennst du die zugrundeliegenden Reizfaktoren für das Auftreten trockener Haut, solltest du sie so gut wie möglich vermeiden bzw. - nach Möglichkeit - komplett abstellen.

Unterschiede zwischen trockener und dehydrierter Haut

Trockene Haut bzw. Xerosis als Hauttyp kann leicht mit dehydrierter Haut verwechselt werden, die v. a. im Winter infolge trockener und kalter Luft im Freien oder trockener Heizungsluft in Innenräumen auftritt:

  • Trockene bis sehr trockene Haut als Hauttyp: permanenter Zustand mit Spannungsgefühlen im Gesicht und am Körper, feines, gerötetes Hautbild und raue Hautoberfläche hervorgerufen durch das Fehlen von Feuchtigkeit und Lipiden
  • Dehydrierte bzw. feuchtigkeitsarme Haut: vorübergehender Zustand, hervorgerufen durch übermäßigen Wasserverlust und schlechte Feuchtigkeitsbindung der Haut

Feuchtigkeitsarme Haut kann bei jedem Hauttyp - wie Mischhaut und öliger Haut - sowie in jedem Alter auftreten. Wichtig ist es, dass du bei den ersten Anzeichen dehydrierter Haut unmittelbar handelst und den trockenen Hautpartien durch hochwertige Cremes und Lotionen die dringend benötigte Feuchtigkeit zuführst.

Tipp

Bist du dir unsicher, ob du unter trockener Haut als Hauttyp oder lediglich unter dehydrierter Haut leidest bzw. die Symptome extrem stark ausgeprägt sind, solltest du eine dermatologische Praxis aufsuchen und die Ursachen von einem Facharzt bzw. einer Fachärztin abklären lassen.

Trockene Haut als Begleiterscheinung spezieller Hautanliegen

Trockener Haut, die deutlich gerötet, gereizt und entzündet ist, können spezielle Hautanliegen zugrunde liegen, die eine dermatologische Begleitung und besondere Behandlung erfordern. Zu den häufigsten Ausprägungen zählen:

Neurodermitis

Die schubartig wiederkehrende Hauterkrankung tritt chronisch auf, ist nicht ansteckend und wird in der Mehrzahl der Fälle durch eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf Allergene - wie Pollen, Tierhaare, Nahrungsmittel oder Hausstaub-Milben - ausgelöst. Geschätzt leiden bis zu 15 Prozent der Bevölkerung an Neurodermitis, darunter alle Altersgruppen von Säuglingen bis zu Seniorinnen und Senioren.

Zur Basistherapie gehört es, die trockene und gerötete Haut intensiv mit Feuchtigkeit zu versorgen sowie hautreizende Pflegemittel zu vermeiden. Kühlende Umschläge und kalte Duschen sowie Entspannungsstrategien - allen voran progressive Muskelentspannung und autogenes Training - können helfen, mit dem oft extrem starken Juckreiz, der mit Neurodermitis einhergeht, klarzukommen. Auch Akupunktur kann den Juckreiz lindern sowie das Aufkratzen der Haut, das das Eindringen von Keimen begünstigt, zu verhindern. Welche äußerliche und innerliche, medikamentöse Behandlung optimal ist, entscheiden die behandelnden Hautärztinnen und Hautärzte.

Rosazea

Die chronische und entzündliche Hauterkrankung Rosazea äußert sich in deutlichen roten Flecken, v. a. an Nase und Wangen, Pusteln, sichtbaren, erweiterten Äderchen sowie entzündlichen Bläschen und Pusteln im Gesicht. In Einzelfällen kommt es zu Gewebevergrößerungen - überwiegend im Bereich der Nase - die betroffene Hautpartien verdicken und großporig erscheinen lässt. Brennende, juckende, gerötete und lichtempfindliche Augen, die zu Entzündungen neigen, sind ein weiteres Symptom.

Wie Neurodermitis tritt auch Rosazea in Schüben auf und ist oft erblich veranlagt. Weitere Trigger, die die Hauterkrankung auslösen können, sind u. a. starke Hitze und Kälte, UV-Licht, Stress, ungesunde Ernährung und Nikotin. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Bei der Mehrheit der Personen bricht die Krankheit im Alter zwischen 30 und 50 Jahren erstmalig aus. Von Rosazea betroffene Menschen müssen auf eine gute Hautreinigung, sanfte Hautpflege sowie ausreichenden Sonnenschutz achten.

Perioriale Dermatitis

Bei dieser Form der Dermatitis handelt es sich um einen entzündlichen Hautausschlag, der sich v. a. um den Mund (periorial) ausbreitet, aber auch andere Gesichtspartien betreffen kann. Überwiegend betroffen von einer Mundrose sind Frauen zwischen 16 und 45 Jahren. Der Auslöser für perioriale Dermatitis ist nicht bekannt, es wird jedoch ein Zusammenhang mit übermäßiger Kosmetika-Anwendung bzw. dem Gebrauch für den eigenen Hauttyp ungeeigneter Pflege- und Schminkprodukte vermutet. Auch Stress, Hormonstörungen sowie UV-Licht stehen unter Verdacht, das Auftreten des entzündlichen Hautausschlages zu begünstigen. Ungeeignete Feuchtigkeitscremes können das brennende oder spannende Hautgefühl sowie die Hautirritationen, die mit periorialer Dermatitis einhergehen, sogar verstärken.

Treten Symptome auf, ist es wichtig, alle bisherigen Kosmetikprodukte abzusetzen und abzuwarten, ob die Beschwerden in den kommenden Wochen abklingen oder durch die sogenannte Null-Therapie sogar ganz verschwinden. Für das Festlegen einer Therapie bei schweren Fällen ist es zwingend notwendig, eine Dermatologin bzw. einen Dermatologen aufzusuchen.

Trockene Gesichtshaut: unterschiedliche Hauttypen

Trockene Gesichtshaut kann bei unterschiedlichen Hauttypen - u. a. Mischhaut - auftreten. Es ist entscheidend, dass du deinen eigenen Hauttyp gut kennst, um die perfekte Kombination an Pflegeprodukten zu finden und deine Haut mit allen benötigten Wirkstoffen zu versorgen:

Trockene Fetthaut

Ganz entgegen der Erwartungen fühlt sich trockene Fetthaut - trotz öligem Glanz - eher spröde und sogar schuppig an. Sie wird bedingt durch einem gestörten Verhältnis zwischen dem Fett- und Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Erweiterte, deutlich sichtbare Poren, Mitesser, Hautrötungen und kleine Talghügelchen prägen das Hautbild trockener Fetthaut.

Trockene und empfindliche Haut

Sichtbar spröde und rissig wirkt trockene und empfindliche Haut, die häufig in Kombination auftritt sowie zu Spannungsgefühlen, Juckreiz, Brennen, Kribbeln und Rötungen neigt. Aufgrund der gestörten Hautbarriere durch zu wenig Fette und feuchtigkeitsbindende Stoffe fehlt eine intakte Schutzfunktion und die Haut ist anfälliger gegenüber negativen Umwelteinflüssen sowie Duft-, Konservierungs- und Farbstoffen.

Was tun bei trockener Haut im Gesicht? - Pflege im Alltag

Um trockene Haut geschmeidig zu machen, ist es nötig, den Feuchtigkeitshaushalt trockener Haut auszugleichen und sie vor weiterem Feuchtigkeitsverlust zu bewahren. Rückfettende und feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte - wie Cremes, Balsam, Gele, Lotionen und Feuchtigkeitsmasken - nähren trockene Haut und verschönern dein Hautbild. Urea bzw. Harnstoff ist ein hervorragender Feuchtigkeitsbinder, der Wasser in der Haut hält und die Regeneration der gestörten Hautbarriere unterstützt. Ist die natürliche Schutzfunktion der Haut wieder hergestellt, wirkt dein Teint gesund und deine Haut gewinnt an Elastizität. Lästige Spannungsgefühle verschwinden ebenso wie Juckreiz und Brennen.

Urea-haltige Pflegeprodukte eignen sich auch, um tendenziell trockene Stellen am Körper - wie Schienbeine, Hände, Füße und Ellenbogen - die einen geringeren Anteil an Talgdrüsen aufweisen, mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Achtung

Verwendest du nur Pflegeöle zur Behandlung trockener Haut, fehlt die Hydrierung und deine Haut kann zusätzlich an Feuchtigkeit verlieren.

Die optimale Pflegeroutine für trockene Haut

Trockene Haut sollte vor dem Schlafengehen sorgfältig von Schweiß, Hautschüppchen, Umweltschmutz, Mikroorganismen und Make-up gereinigt werden. Beim Baden und Duschen sollte das Wasser nicht zu heiß sein und die Zeitdauer - auch wenn es dir schwerfällt - möglichst kurz.

Trockene Haut reagiert sensibel auf irritierende Wirkstoffe. Achte darauf, sanfte und hautschonende Pflegeprodukte - ohne Alkohol, Duftstoffe, ätherische Öle und Parfüm - auszuwählen, die speziell auf die Bedürfnisse trockener Haut abgestimmt sind. Auch physikalische Peelings mit hautreizenden Salz- und Zuckerkristallen solltest du nicht auf trockene Hautpartien auftragen. Besser ist es, sanfte chemische Peelings zu verwenden - z. B. mit dem Wirkstoff Salicylsäure - die überschüssige Hautschüppchen sanft lösen und entzündungshemmend wirken. Milchsäure-Peelings und Peelings mit Polyhydroxysäuren stärken zudem die Hautbarriere und erhöhen den Feuchtigkeitsgehalt der Haut.

Optimal für die Pflege der Haut nach der Reinigung sind ph-neutrale, entzündungshemmende Pflegeprodukte, die sich aufgrund leichter Texturen gut auf trockene Hautpartien auftragen lassen:

  • Nachtcreme: unverzichtbar für die Regeneration und intensive Pflege der Haut durch nährende und feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe während der wichtigen Schlafphase
  • Serum: spendet in konzentrierter Form feuchtigkeitspendende und hautstärkende Wirkstoffe und zieht schnell in die obersten Hautschichten ein
  • Gesichtscreme: spendet Feuchtigkeit, schützt vor externen Umwelteinflüssen und beruhigt die Haut, antioxidative Wirkstoffe erhöhen die Widerstandsfähigkeit
  • Augencreme: hochwertige Inhaltsstoffe lindern Trockenheitsfältchen und durch trockene Haut unter den Augen bedingte Anzeichen von Müdigkeit

Tipp

Ob eine Creme, ein Serum, ein Gel, ein Balsam, eine Gesichtsmaske oder eine Lotion trockener Haut ausreichend Feuchtigkeit spendet, kannst du u. a. daran feststellen, dass deine Haut nach der Pflege über einen längeren Zeitraum nicht mehr spannt.

Make-up für trockene Haut

Um trockene Haut nicht zusätzlich zu reizen, solltest du auf eine gute Vorbereitung der Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden Tagescreme sowie einem feuchtigkeitsspendenden, dem Make-up Halt gebenden Primer achten und feuchtigkeitsspendendes, wasserfestes Make-up verwenden. Dadurch vermeidest du, dass du dein Make-up mehrmals am Tag erneuern musst und die Haut durch das erneute Auftragen zusätzlich gereizt wird. Optimal sind Schminkprodukte mit natürlichen Inhaltsstoffen in Creme-, Gel- und Fluid-Form - z. B. eine flüssige Foundation. Sie sind besonders schonend zu trockener, gereizter Haut.

Make-up für trockene Haut

Fazit

Trockene Haut als Hauttyp erfordert viel Aufmerksamkeit und eine sanfte Pflege durch PH-neutrale Produkte, die die Haut mit ausreichend Lipiden und Feuchtigkeit versorgen. Temporär dehydrierte Haut ist einfach durch hochwertige Pflegeprodukte mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen in den Griff zu bekommen. Wichtig ist es, die Haut täglich gut zu reinigen sowie vor UV-Strahlung zu schützen und dadurch entzündlichen Reaktionen vorzubeugen. Pflege- und Schminkprodukte für trockene Haut sollten stets frei von Alkohol, Duftstoffen, ätherischen Ölen und Parfüm sein. Mit einer konsequenten Pflegeroutine und den richtigen Pflegeprodukten für deine trockene Haut wirkt dein Teint strahlend, frisch und gepflegt.

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